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        miniata by Rebecca Saunders

 

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Nur wenige Komponisten der Gegenwart besitzen eine so ausgeprägte Klangfantasie wie die 1967 in Großbritannien geborene Rebecca Saunders. Studiert hat sie unter anderem bei Wolfgang Rihm, und souverän verfügt sie heute über alle Möglichkeiten des zeitgenössischen Klangrepertoires.

Bekannt wurde sie durch feingewobene Klangtexturen, die wie wie von innen zu leuchten scheinen. NDR das neue werk widmete der in Berlin lebenden Komponistin am Freitag, 17. November 2006, ein großes Porträtkonzert, das neben ihren neuesten Orchesterwerken auch eine Auswahl ihrer Kammermusik präsentiert.

Im Mittelpunkt des Portraits beim Neuen Werk des NDR Hamburg stand die Uraufführung ihres Orchesterstücks "traces", das Saunders im Auftrag des NDR geschrieben hat. Zu hören war  daneben auch ihr bislang umfangreichstes Stück, das stark von der Ästhetik Samuel Becketts beeinflusste "miniata" für Akkordeon, Klavier, Chor und Orchester. Das Solo-Akkordeon spielte Teodoro Anzellotti. Am Klavier zu Gast war Christoph Grund. Stefan Asbury leitete das Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester und dem NDR Chor. Der britische Dirigent gastierte in den vergangenen Jahren schon häufiger bei NDR das neue werk.