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Photo: Astrid Ackermann
 

Christoph Grund (*1961) ist Komponist und Interpret. Zu seinen Lehrern gehören  Maria Bergmann, Gunther Hauer, B. Wambach, W. Genuit,  E.W. Velte, M. Spahlinger und W. Rihm. Stipendien erhielt er u.a. vom Centre Acanthes, Paris, vom Internationalen Musikinstitut Darmstadt, von der Stiftung Robert und Lina Thyll-Dürr, Zürich und von der Heinrich Strobelstiftung des SWF. Er war Mitglied der Neuen Komponisten Gesellschaft. Grund wirkt als Instrumentalsolist bei zahlreichen Musik-Festivals (u.a. Salzburger Festspiele, Berliner Festwochen, Wiener Festwochen, Festival d´Automne, Paris, Warschauer Herbst, Schleswig-Holstein-Festival). Er ist regelmäßig zu Gast im ensemble recherche, im KNM, Berlin,  im Ensemble 13, Ensemble Phoenix und dem Ensemble Intégrales, sowie in den Sinfonieorchestern des Südwestrundfunks, des Saarländischen Rundfunks, des MDR, des NDR  und beim DSO, RSB und BSO, Berlin unter der Leitung von z.B. Leitner, Gielen, Boulez, Cambreling, Zender, Nagano, Metzmacher, Zagrosek, von Dohnanyi. Gleichzeitig ist er ein gefragter Kammermusikpartner und (Lied)Begleiter. 

Soloengagements führten ihn u.a. in die Carnegie Hall, New York, die Kioi Hall, Tokio, die Berliner Philharmonie, das Palais des Beaux Arts, Bruxelles, das Theatre du Chatelet Paris, das Concertgebouw Amsterdam, die Bayrische Staatsoper, München, das Gewandthaus Leipzig, die Warschauer Philharmonie und das Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe.

Schwerpunkte seines pianistischen Repertoires sind Werke von Beethoven, Schubert, Bartok, Schönberg, Satie, Boulez, Barraqué, Ives, Cage, Feldman, Nono, Ustwolskaja und Rihm. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Komponisten Raseghi, Marko Ciciliani, von Stürmer, Mochizuki, ter Schiphorst, Newman, Saunders, Mark Andre, Oehring, Tsangaris, R.Riehm und von Schweinitz. Zahlreiche Rundfunk- ,CD-Produktionen und Uraufführungen dokumentieren seine umfangreiche Arbeit als Pianist.

Ein weiterer Aspekt seines musikalischen Spektrums ist die Mitwirkung als Pianist und Arrangeur bei dem Projekt Modal Tapestry, welches klassische indische Musik, Jazz und klassische europäische Musik unter der Leitung von Ken Zuckerman in Verbindung bringt.

Die Liste seiner Kompositionen umfaßt Solo- und Kammermusik, Tonbandstücke und elektronische  Musik. Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeit sind inzwischen über 15 Hörspielmusiken zu Texten von u.a. Dischereit, Buchholz, Liebmann, Phillippi, Jabès, Hause, Lampe, Bartov, Thiemann, Geipel, Hesse für den NDR, HR, SFB, Deutschlandradio, SR und RB in enger Zusammenarbeit mit den RegisseurInnen Stephanie Hoster, Gottfried von Einem und Christiane Ohaus. Aus den Erfahrungen mit den Hörspielen resultiert die Entwicklung einer eigenständigen Form des zeitgenössischen HörTheaters in Kooperation mit der Sängerin Birthe Bendixen.